Risikolebensversicherung – Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Es ist mit Sicherheit ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass die eigene Familie im Zweifel finanzielle Absicherung genießt. Dafür stellt die Risikolebensversicherung bereits eine gute Basis dar. Allerdings kommt es natürlich auch auf die Versicherungssumme an. Diese sollte auf jeden Fall ausreichen, dass Beerdigung und eine eventuell vorhandene Immobilie finanziert werden können. Gerade aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass man sich vor Abschluss der Risikolebensversicherung Gedanken macht, was genau abgedeckt werden soll und welche Versicherungssumme daher sinnvoll wäre. Diese wird durch die Höhe der monatlichen Beiträge bestimmt. Wie hoch sie wirklich sein sollte, hängt auch immer davon ab, wer nach dem Tod versorgt sein soll. Auch die Versicherungsdauer spielt dabei eine wesentliche Rolle. Sehr sinnvoll kann es sein, sich im Voraus auszurechnen, welche Summe nötig wäre, damit alle finanziellen Verpflichtungen geregelt wären.

Mit einem Rechner für die Risikolebensversicherung kann dann recht einfach die monatliche Summe ermittelt werden, die nachweislich anzuraten wäre, um dieses Ziel zu erreichen. Experten geben natürlich auch gerne Ratschläge, würde man sich an aktuellen Empfehlungen orientieren, sollte die Summe der Risikolebensversicherung mindestens das Dreifache des Bruttojahreseinkommens betragen. Je nach individueller Absicherung kann die Versicherungssumme dann nach oben oder aber auch unten schwanken. Es gibt einige Indikatoren, die bestimmen, ob die gewählte Versicherungssumme die richtige ist. Der Wert der Abgesicherten Immobile sollte auf jeden Fall in diese Rechnung einfließen. Auch die finanzielle Situation der Familie und das aktuelle Einkommen spielen eine große Rolle. Abschließend geht es auch immer darum, wie viel monatlich eingezahlt werden kann, denn wenn das Geld am Ende in der Haushaltskasse fehlt, dann ist das natürlich ein Problem.

Fakt ist, mit einer Immobilie sollten sich die monatlichen Beiträge im Mittelfeld, oder aber gar im höheren Bereich bewegen. Eine junge Familie muss natürlich einiges tun, damit eine Absicherung vorhanden ist, daher sollte eine etwas höhere Versicherungssumme angestrebt werden. Familien ohne Kinder können dabei meistens etwas flexibler sein, sowohl niedrige Beiträge als auch mittlere sind durchaus denkbar, meist ist dies eine individuelle Entscheidung. Wer schon zu Lebzeiten keinerlei finanzielle Probleme hat und vielleicht sogar ausreichend Ersparnisse, der kann gut und gerne mit einer niedrigen Versicherungssumme beginnen und so langsam ein kleines Polster aufbauen. Fakt ist, dass die Summe der Absicherung immer auch auf die individuellen Lebensumstände angepasst sein sollte, denn nur so ist Sicherheit in allen Lebenslagen gegeben und man muss keine Angst mehr haben, dass man im schlimmsten Falle seine Familie unversorgt zurücklässt.